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Energietechnik
Steuerungssysteme für den Turbinenbereich
In Zusammenarbeit mit Turbinenherstellern hat Rexroth Systems & Engineering das zuvor verfolgte Niederdruck-Steuerungskonzept durch ein innovatives Hochdruck-Steuerungskonzept im Druckbereich von 100 bis 160 bar abgelöst. Dieses Konzept wird besonders bei Anwendungen mit Gas- und Dampfturbinen umgesetzt.
Der Vorteil bei der Regelung von Gasturbinen gegenüber Dampfturbinen ist, dass die gesamte thermische Leistung über die Brennstoffmenge kontrolliert werden kann. Um die Turbine steuerungs- und sicherheitstechnisch zu beherrschen, sind nur im Brennstoffkreislauf einige Systeme erforderlich. Generell sind Gasturbinen mit zwei Brennstoffsystemen für Erdgas und Heizöl ausgestattet. Die Ausrüstung hängt von den Wünschen des Endkunden ab.
Die erforderliche Steuerungs- und Sicherheitsausrüstung muss für unterschiedliche Betriebsarten ausgelegt sein. Sie besteht aus Öl- und Gasarmaturen, die von hydraulischen Zylindern und Steuerungen von Rexroth betätigt werden. Im Gegensatz zu Gasturbinen muss bei Dampfturbinen die gesamte thermische Leistung mittels Sicherheits- und Steuerungstechnik geregelt werden.
Die Nennweiten der Dampfventile, Drücke und Temperaturen sind um ein Vielfaches höher als bei Gasturbinen. Die eingesetzten Hydrozylinder werden deshalb auf einen größeren Leistungsbedarf ausgelegt und mit größeren Durchmessern und Federpaketen projektiert. Diese Komponenten decken den Leistungsbereich von 60 bis 240 MW bei Gasturbinen und 50 bis 1.000 MW bei Dampfturbinen ab.
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